Oktoberplatz

Roman 2012 :: 280 Seiten :: Gebundene Ausgabe
Eur 19,90 :: Klöpfer&Meyer Tübingen
ISBN: 978-3-86351-023-7
Als E-Book: Eur 9,99 (ISBN 978-3-86351-202-6)

Verlagsinfo

Weißrußland im 21. Jahrhundert: Präsident Lukaschenka regiert das Land mit harter Hand, Zeitungen werden verboten, oppositionelle Politiker verschwinden. Die Bevölkerung hat sich damit abgefunden, ertrinkt in einer Mischung aus Wodka und Fatalismus. Und Wasil, der Held des Romans, will seine Tante Alezja loswerden – und zwar für immer!

Oktoberplatz erzählt von der persönlichen und politischen Frustration, die Wasil in Betrügereien, Inzest und Mord treibt. Ein Buch über die Liebe, über Sehnsüchte, über Familie, Macht und Missbrauch. Aber auch eines über die letzte Diktatur Europas, über die Abirrungen von Sozialismus und Kapitalismus.

Für den Roman lebte und recherchierte Martin von Arndt im Milieu weißrussischer Oppositioneller in Minsk.

Pressestimmen (bitte klicken)

Dieses Buch ist teils Tragödie, teils Komödie, auf jeden Fall ein tiefer Blick in die Realität einer postsowjetischen Diktatur. Es handelt von der Sehnsucht nach Liebe und vom Fremdsein im eigenen Land. Es überzeugt mit Witz, genauer Beobachtung und dichter Atmosphäre. :: Widmar Puhl / SWR2

Mit Oktoberplatz ist Martin von Arndt ein rasanter, vielschichtiger, ein komischer und zugleich ernster Roman gelungen, der auf faszinierende Weise die Atmosphäre und die Gefühlswelten von Gesellschaften und privaten Verhältnissen im Umbruch einfängt und brillant in Worte faßt. (Weiter) :: Lerke von Saalfeld / Deutschlandfunk

Martin von Arndt siedelt seine tragikomische Erzählung Oktoberplatz im autoritär regierten Weißrussland an, und das literarische Wagnis glückt. Die Grenze zwischen Melancholie und Frustration bleibt fließend in diesem sprachstarken Buch. Die ungewisse Lage in Staaten zwischen Postkommunismus und EU gut 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wird in Oktoberplatz sehr deutlich. :: dpa

Ein moderner Schelmenroman: Martin von Arndt hat mit Oktoberplatz eine fulminante Familiengeschichte aus dem Hut gezaubert. Das pralle Leben: dramatisch, kurios, witzig, aber eben auch tieftraurig. :: Silke Arning / SWR1

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:: FAZ [Leider stellt die FAZ derzeit zitierende Werknutzung in Rechnung (!), deshalb bleibt der Balken, bis diese eigenartige Praxis ein Ende nimmt]

Mit einer sehr feinen, eigenen Stimme entfaltet der Autor vor dem Hintergrund des politischen Wandels in Ungarn und Weißrussland eine prallvolle, tragikomische Familiengeschichte. :: Katja Hille / Ver.di publik

Eine gelungene Verbindung von Komischem und Tragischem, ein spannendes Sujet. Nur bei einem Belarussen bleibt nach der Lektüre ein bitterer Beigeschmack: wegen der Ähnlichkeit der Romanhandlung mit der heutigen Realität. :: Olga Kapustina / Deutsche Welle

Martin von Arndt zählt zu jenen leidenschaftlichen Erzählern, die störrische Charaktere porträtieren und sich kunterbunte Geschichten einfallen lassen. :: Salzburger Nachrichten

Trinkende Männer, inzestuöse Tanten, Mordgelüste, der Abdruck des Politischen im Privaten und die vergebliche Sehnsucht nach dem Zuhausesein in der Liebe: Von Arndt hat in Minsk für diesen Roman recherchiert, und er erliegt nicht falscher Nostalgie, wo Nüchternheit nottut. Kaufen! :: Connie Haag / ekz

Oktoberplatz ist ein Befreiungsschlag: Martin von Arndt erzählt von verschiedenen Formen der Unterdrückung und davon, dass die Trennung von Privatem und Politischem sich meistens als Illusion erweist. :: Gunther Reinhardt / Stuttgarter Nachrichten

Ein vor Pretiosen wimmelndes Buch. Die Figuren taumeln in diesem Raumschiff mit sozialistischen Butzenscheiben, das sich Weißrussland nennt. Es sind einsame Figuren, die an und in dem leiden, was man großspurig als existentielle Obdachlosigkeit bezeichnen könnte – allerdings ohne dieses Leiden als Attitüde zu stilisieren. Ihnen gemein ist eine Lebenssehnsucht und Menschen­bedürf­tigkeit. Aber wie soll es ohne den einen "Lebensmenschen" gehen? Wie soll man diesen finden, wenn man ihn verloren hat? – Fernab jeder Stereotypisierung sind Martin von Arndts Bücher Seelenexkursionen von Aus-der-Welt-Gefallenen. (Weiter) :: Lothar Struck / Glanz und Elend

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