Seminare

Fachbereiche:   Kreatives Schreiben  | Literatur  | Religion & Psychologie  | Geschichte

Die hier gelisteten Kurse stellen lediglich einen Ausschnitt aus meinem Angebot dar. Sie sind als LeiterIn einer Institution der Erwachsenenbildung tätig? Dann fordern Sie bitte per Mail von mir eine Gesamtübersicht aller Kurse an. Ich werde mich so rasch wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Fachbereich kreatives Schreiben:

▪ Schreibwerkstatt erzählendes Schreiben (Einführungs- und Basiskurse)

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Dass es von der ersten Idee für eine Geschichte bis zum fertigen Text ein weiter Weg ist, wissen alle, die schreiben. Was viele nicht wissen ist, was sie auf diesem Weg beachten müssen, welche „Werkzeuge“ sie für unterwegs brauchen. Die Schreibwerkstatt will Ihnen Mut machen und dabei helfen, Phantasien, Erinnerungen oder Erfahrungen in Geschichten zu bringen und sie zu perfektionieren. Es gibt viel zu erzählen. Fangen wir damit an!

Übungen zur Förderung des kreativen Schreibprozesses, Umgang mit Schreibhemmungen, Grundlagen des Erzählens: Literarische Textsorten und ihre Verwirklichung, Erzähltechniken, vom Erlebnis zur Geschichte, Besprechen selbstverfasster Texte. – Informieren Sie sich bei mir via Mail über Zeit, Orte der Kursangebote und Konditionen.

▪ Textwerkstatt für Fortgeschrittene

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Besprechen selbstverfasster Texte, Umgang mit Textkritik, Übungen zur Förderung des kreativen Schreibprozesses. – Informieren Sie sich bei mir via Mail über Zeit, Orte der Kursangebote und Konditionen.

▪ Schreibwerkstätten für Jugendliche ab 14 Jahren

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In Absprache mit interessierten Schulen und anderen Bildungsträgern. Referenzen u.a. beim Projekt "Deutsch geht gut".

▪ Krimiwerkstatt für Jugendliche und Erwachsene

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Der Kriminalroman und die Detektivgeschichte besitzen ihre je eigenen Gestaltungsmerkmale. Nirgendwo sonst ist strenger auf plotorientiertes, spannendes Erzählen zu achten, und nirgendwo sonst werden Fehler vom Leser härter, nämlich mit Missachtung, abgestraft. Wie man einen richtig guten Krimi schreibt und woher man die Ideen für den Stoff bezieht, erfahrt Ihr / erfahren Sie hier.

Fachbereich Literatur:

▪ Reise durch die Epochen der Literatur (Weltliteraturgeschichte)

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Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Weltgeschichte der Literatur. Lernen Sie die wichtigsten historischen, ideengeschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergründe kennen, die für die Entstehung schriftstellerischer Werke unerlässlich sind. Besuchen Sie gleichberechtigt die Literaturen Europas, Amerikas und Asiens und blicken Sie über die Grenzen der Kunstsparten hinweg auf Musik und Malerei, die schon immer einen tiefen Einfluss auf die Schreibkunst hatten. – Der Kurs ist in seinem Konzept einzigartig im gesamten deutschsprachigen Raum, was sicherlich auch daran liegt, dass der Referent nicht nur Literaturhistoriker ist, sondern selbst Schriftsteller. Dadurch besitzt er einen Zugang zur „Innensicht“ der Literatur, den zu vermitteln einem reinen Wissenschaftler nur selten gelingt.

1. Teil: Die Wiege der Literatur: Von Gilgamesch bis Martin Luther
2. Teil: Die Ära der Klassiker: Vom Barock zur Frühromantik
3. Teil: Das Jahrhundert der Industrialisation: Von der Romantik zum Impressionismus
4. Teil: Das Zeitalter der Weltkriege: Vom Expressionismus zur Nachkriegsliteratur
5. Teil: Aufbruch in die Postmoderne: Von der Gruppe 47 ins 21. Jahrhundert

▪ Die Literatur der Nobelpreisträger

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Der Literatur-Nobelpreis ist der Ritterschlag für ein literarisches Werk. Trotzdem sind die Namen und Werke seiner Trägerinnen und Träger noch viel zu wenig bekannt. Diese Kursreihe will dazu beitragen, das zu ändern. Nach einer kurzen Einführung in die Biographie der Autor_innen und den zeitgeschichtlichen Hintergrund des Werks wollen wir in gemeinsamen Diskussionen jedes Semester drei Romane entdecken.

Themen u.a.:
▪ Nadine Gordimer – Toni Morrison – Doris Lessing
▪ Alexander Solschenizyn – Imre Kertész – Ivo Andrić
▪ Kenzaburo Oe – Gao Xingjian – Yasunari Kawabata

▪ Schwarze Romantik in der Literatur

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Die romantische Bewegung, die Ende des achtzehnten Jahrhunderts von Deutschland ihren Ausgang nahm, wurde oft in einen Gegensatz gestellt zur Weimarer Klassik. Hier, in den Texten Goethes, Schillers oder Wielands, wird die Welt als bergende erfahren, Kunst ist ein Nachschöpfen in Harmonie, in Ordnung. Die (schwarze) Romantik dagegen erfährt das Leben und die Welt als etwas „Behaustheit versagendes“, als bedrohliches Chaos, als Welt ohne Gott. Der Heimat- und Burschenromantik, die von Heidelberg ihren Ausgang nimmt, stellen einzelne Autoren wie E.T.A. Hoffmann, Ludwig Tieck oder August Klingemann Werke wie „Die Elixiere des Teufels“, „William Lovell“ oder „Die Nachtwachen von Bonaventura“ entgegen. Werke, die auch heute noch – oder wieder – "modern" wirken.

▪ Symbolistische Literatur

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Die Literatur des Symbolismus erwächst im Frankreich der 1870er Jahre und tritt von hier aus ihren Siegeszug über Europa und Amerika an. Zu ihren bedeutendsten Vertretern zählen in Frankreich Baudelaire, Mallarmé, Rimbaud, Verlaine, in Deutschland Rilke und George, in Rußland Blok und Pasternak. Als neue, „entromantisierte“ Romantik verstanden die Lyriker_innen und Dramatiker_innen die Bewegung, die die Macht des Unbewussten und der Triebe enthüllte, die Urkraft von Traum und Wahn beschwor und die Sprache zu neuen, raffinierten Höhen führte. Von hier aus nimmt die "Moderne" ihren Anfang. – Wer waren die Autorinnen und Autoren? Was sind ihre bekanntesten Werke? Wie stellt sich das revolutionär Neue des Symbolismus, „l’art-pour-l’art“-Denken und „Dichter-Sehertum“, inhaltlich und stilistisch dar?

Audiovisuelle Vorträge zu literarischen Themen:
▪ Je weher desto besser – Mörike und die Frauen
▪ Der junge Eros – Schillers erotische Gedichte
▪ Schläft ein Lied in allen Dingen – Die Suche nach Gott in der Romantik

Fachbereich Religion und Psychologie:

▪ Was wir über den Islam wissen sollten

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Über keine andere Weltreligion kursiert so viel Halbwissen, kursieren so viele mediale Ammenmärchen wie über den Islam. Dass seit einiger Zeit pseudowissenschaftliche Theorien wie die vom "Kampf der Kulturen" die Runde machen können, liegt begründet in unserem generellen Unwissen über diese Religion. Wir alle sollten etwas mehr über den Islam wissen, um die weltpolitische Situation realistischer einschätzen und den Dialog der Religionen einmal ernsthaft in Gang bringen zu können.

Themen des Seminars:
▪ Überblick über die Geschichte des Islam
▪ Gibt es überhaupt „den“ Islam? Glaubenslehren und Glaubensspaltungen
▪ Mohammed: Eine religiöse Biographie
▪ Der Koran
▪ Gottesbild und Menschenbild
▪ Islamfundamentalismus

Insgesamt 8 Unterrichtseinheiten (UE)

▪ Die vier edlen Wahrheiten des Buddhismus

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Der Buddhismus ist eine der faszinierendsten Religionen der Welt. Keine andere gilt als friedlicher, toleranter und lebensnäher. Buddhisten selbst sprechen vom Buddhismus deshalb eher von einem "Weg, Erkenntnis zu gewinnen", nicht von einer Religion, was unserem Begriff der "Philosophie" nahe kommt. Aber der Buddhismus hat so viele Facetten, dass von einem einheitlichen System ohnehin nicht die Rede sein kann. Entdecken Sie die spannende Welt des Buddhismus in diesem multimedial unterstützten Seminar.

Themen des Seminars:
▪ Die Persönlichkeit des historischen Buddha Siddhartha Gautama
▪ Menschenbild und Erlösung im Buddhismus
▪ Lehrsysteme: Vom kleinen und vom großen "Fahrzeug" (Hinayana, Mahayana), der tibetische Buddhismus
▪ Zen: Der Buddhismus ist in der westlichen Welt angekommen

Insgesamt 8 UE

▪ Hinduismus: Von Brahmanen, Gurus und Yogis

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Mit dem Begriff Hinduismus werden unterschiedliche Religionen zusammengefasst, die auf dem indischen Subkontinent beheimatet sind. Von den altindischen Veden und Upanishaden über die Verehrung von Shiva oder Vishnu bis hin zu modernen Patchwork-Religionen: gemeinsam sind ihnen der Götterpantheon, das Kastensystem, die Lehre von der Seelenwanderung und das Gesetz des Karma, das über die Wiedergeburt entscheidet. – Das Seminar möchte einen ersten Überblick geben über die vielfältige Welt indischer Religionen.

Themen des Seminars:
▪ Entwicklung des Hinduismus seit den Anfängen: Veden, Upanishaden, Tantra und Yoga
▪ Hauptreligionen des Hinduismus: Vishnuiten und Shivaiten
▪ Neuere Entwicklungen: Patchwork und Hindu-Nationalismus, der Konflikt mit dem Islam

Insgesamt 8 UE

▪ Elemente der jüdischen Religion

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Die jüdische Religion besitzt eine so weit gespannte und variationsreiche Geschichte, dass sie sich im Rahmen eines kurzen Seminars kaum erfassen lässt. Thema einer religionswissenschaftlichen Beschäftigung können daher immer nur einzelne Elemente innerhalb einer multimedial unterstützten Vortragsreihe sein.

Themen des Seminars:
▪ Die Entwicklung des Monotheismus
▪ Die Entwicklung der jüdischen Religiosität zwischen Tempel und Synagoge
▪ Die jüdische Religion und ihr Verhältnis zu den anderen Offenbarungsreligionen
▪ Das posttalmudische Judentum: Kabbala und Chassidismus.

Insgesamt 8 UE

▪ Die traditionellen Religionen Chinas

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Auch wenn Westlerinnen und Westler China heute vor allem als kommunistisches oder allenfalls buddhistisch geprägtes Land wahrnehmen, besitzt das „Reich der Mitte“ doch eine wesentlich ältere, vieltausendjährige religiöse Kultur. Zu den traditionellen Religionen zählen die Lehre von Yin und Yang, der Taoismus und der Konfuzianismus. Wenn wir uns mit ihnen beschäftigen, gelingt es uns, auch die Anziehungskraft zu verstehen, die von TCM (Traditionelle chinesische Medizin), Feng-Shui, Qi Gong und Tai Qi ausgeht.

Themen des Seminars:
▪ Die Grundlagen der chinesischen Religionen: Yin-Yang und die Harmonie von Himmel, Erde und Mensch
▪ Laotse und der Taoismus
▪ Klassischer und moderner Konfuzianismus
▪ Traditionelle chinesische Medizin, Feng-Shui, Qi Gong und Tai Qi im religiösen Kontext

Insgesamt 8 UE

▪ Wenn ihr Buddha trefft, tötet Buddha: Die Faszination Zen-Buddhismus

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Kaum eine andere Religion fasziniert den Westen so sehr wie der Zen-Buddhismus. Er entstand im 5. Jahrhundert in China und breitete sich zunächst vor allem nach Japan und Korea aus. Zen wendet sich gegen überkommene buddhistische Bräuche und Kultpraktiken, um den Blick auf das Wesentliche frei zu bekommen. Im Westen wird er auch als „Meditations-Buddhismus“ bezeichnet – Achtsamkeit und die Erfahrung intensiver meditativer Versenkung sind für ihn die wichtigsten Werkzeuge auf dem Weg zur Erlösung.

Themen des Seminars:
▪ Grundlagen buddhistischer Philosophie: Vom Hinayana zum Mahayana, vom Mahayana zum Zen
▪ Schulen des Zen: Rinzai- und Soto-Zen
▪ Zen in der westlichen Welt und das Konzept der Achtsamkeit

Insgesamt 8 UE

▪ Turn to Jesus, study the Bible: Fundamentalismus in Christentum, Islam und Hinduismus

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Fundamentalistische Religionsbewegungen sind keine Entwicklung der jüngeren Geschichte, auch wenn uns dies durch die mediale Berichterstattung suggeriert wird. Der islamische Fundamentalismus reicht ins 18. Jahrhundert zurück, der christliche sogar ins Mittelalter. In den Offenbarungsreligionen bedeutet Fundamentalismus eine Rückkehr zur "Reinform" der Lehre auf Grundlage der von Gott geoffenbarten Texte. Typisch sind die Abkehr von den wissenschaftlichen Errungenschaften der Moderne und die apokalyptische Endschlacht zwischen Gut und Böse. – Das Seminar will das Phänomen Fundamentalismus religions­wissen­schaftlich und psychologisch einordnen und Gefahren des "Terrors im Namen Gottes" untersuchen.

Themen des Seminars:
▪ Evangelikale Bewegungen in den USA und Europa: Von Kreationisten und "Newborn Christians"
▪ Islam-Fundamentalismus: Von den saudischen Wahhabiten zur Al-Qaida
▪ Hindu-Fundamentalismus: Von Shivaiten und Vishnuiten zum indisch-­pakistanischen Konflikt

Insgesamt 8 UE

▪ Religion und Psychologie (Nicht-universitäres Kursangebot)

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Themen des Seminars:
▪ Wie "entsteht" und entwickelt sich Religiosität? (Kognitions- und sozial­psychologische Grundlagen, Rollentheorie, religiöse Sozialisation, Zustande­kommen religiöser Erlebnisse)
▪ Mystik: Wie "funktioniert" mystisches Erleben?
▪ Sigmund Freud: Psychoanalyse und Religion

Insgesamt 8 UE

Fachbereich Geschichte:

▪ Geschichtsträchtige Stadt in geschichtsträchtigem Land: Ungarn und seine Hauptstadt Budapest

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In diesem beamergestützten Vortrag werden die wichtigsten Ereignisse der mehr als tausendjährigen ungarischen Geschichte zwischen Sesshaftwerdung und Eintritt in die nach-sozialistische Zeit beleuchtet. Besondere Berücksichtigung erfährt dabei die ungarische Hauptstadt. Daher ist der Vortrag ideal zur Vorbereitung und Einstimmung für eine Studienreise ins „Paris des Ostens“.

Insgesamt 4 UE

▪ Die Zeit der Eisenherren: Kelten in Baden-Württemberg

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Als erste Völkergruppe im Norden Europas mit einem historisch verbürgten Namen bilden die Kelten die wichtigste Hochkultur der nordischen Eisenzeit (800 v.Chr. – Zeitenwende). Hier, im Herzen von Baden-Württemberg, auf ihren Festungen Hohenasperg und Heuneburg, liegt ihr geschichtlicher Ursprung. Und von hier nimmt die Kolonisation dieser Eisenherren ihren Ausgang, um schließlich weite Teile Europas von der Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer zu beherrschen. Ohne schriftliche Überlieferung zu kennen, haben die Kelten durch ihre Bestattungskultur das Gesicht unserer Landschaft geprägt: die keltischen Fürstengrabhügel zeugen noch heute von ihrer einst mächtigen Präsenz.
Nach einer Einführung in keltische Kultur und Geschichte werden wir im multimedial unterstützten Kurs keltische Siedlungsplätze in Baden-Württemberg kennenlernen.

Insgesamt 8 UE. Als Vortrag auf ca. 60 Minuten gerafft.

▪ Völkermord oder Massenmord? – Verfolgung und Ermordung der armenischen Minderheit im Osmanischen Reich 1915-1918

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In den Jahren zwischen 1915 und 1918 starben auf dem Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reiches mehr als eine Million Armenierinnen und Armenier. Die osmanische Kriegsregierung hatte die Vernichtung des „inneren, christlichen Feindes“ beschlossen und schickte sie „in die Wüste, ins Nichts“ – hunderttausende Menschen verhungerten und verdursteten auf den Deportationsmärschen oder wurden von kriminellen Freiwilligenbataillonen getötet.
Der Kurs nimmt sich zum Ziel, diesen Völkermord, den Adolf Hitler gleichsam als „Blaupause“ für die Judenvernichtung angesehen hat, und der hierzulande noch immer fast unbekannt ist, eingehender zu beleuchten.

Themen des Seminars:
▪ Historische Entwicklung: Türken und Armenier im Osmanischen Reich
▪ Der Putsch der Jungtürken / Pläne zur Vernichtung der christlichen Minderheiten
▪ Die „Deportationen“ 1915-1918
▪ Der „vergessene“ Genozid
▪ Deutschlands Rolle als Verbündeter der Türkei: Trifft Deutschland eine Mitverantwortung oder gar eine Mitschuld am Genozid?

Insgesamt 4 UE